Tamara Minder

Exkursion zum Krematorium nach Baden

Ausflug Krematorium (Foto: zvg Martin Domann)

Ein intensiver und eindrucksvoller Nachmittag.
Ein grauer Novembertag war das. Passend für einen Ausflug in ein Krematorium. Den Konfirmandinnen und Konfirmanden wird nichts erspart, als sie sich am 19. November 2025 mit Zug und Bus auf den Weg machen. Der Friedhofsgärtner, der uns durch die Anlage führt, erklärt uns, worauf es hierbei ankommt: Nämlich vom Tod her, das Leben zu begreifen und umso intensiver zu leben.

So werden uns die zwei Öfen gezeigt, die im Gegensatz zu Aarau, wo mit Gas gefeuert wird, hier mit Strom die Temperaturen von 700°C erreicht werden. Manches wirkt sehr technisch und geradezu klinisch sauber. Man könnte fast vergessen, worum es eigentlich geht. Aber die aufgebahrten Särge in der Kühlkammer und die Knochenreste am Schluss der dritten Verbrennungskammer erinnern uns wieder daran, dass alles Leben endlich ist.

Ein intensiver und eindrucksvoller Nachmittag ist das gewesen. Die Eingangsworte des Friedhofsgärtners bleiben mir besonders in Erinnerung, wohl auch deshalb, weil eine unserer Konfirmandinnen genau an diesem Tag ihren Geburtstag hat. Wir singen ihr ein Lied und überreichen ihr Muffins, die unsere Vikarin Marie-Madeleine Minder für sie gebacken hat.

Pfarrer Martin Domann



Bereitgestellt: 26.12.2025     Besuche: 52 Monat 
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